Erobern, bauen, herrschen – die Nachkommen des Romulus gründeten ihr Imperium nicht allein auf militärischer Stärke, sondern auch auf der Genialität ihrer Ingenieure – und deren Bereitschaft, gute Ideen anderer Völker zu übernehmen.
Erobern, bauen, herrschen – die Nachkommen des Romulus gründeten ihr Imperium nicht allein auf militärischer Stärke, sondern auch auf der Genialität ihrer Ingenieure – und deren...
Ob über Jahrhunderte gewachsen oder auf dem Reißbrett entworfen: Mit ihren Plätzen und monumentalen Gebäuden waren Städte die Zentren römischer Kultur – so wie Xanten in Germanien.
Aquädukte, die Wasser über viele Kilometer hinwegleiteten, waren Glanzleistungen der Planung und Vermessung. Um ein optimales Gefälle zu erreichen, standen den Ingenieuren nur einfache, aber präzise Messinstrumente zur Verfügung.
Mit einfachen Hilfsmitteln gelang es Baumeistern in der Antike, Tunnel über Hunderte von Metern durch Berge zu treiben. Vor allem die Römer erlangten in der Kunst, unter Tage den richtigen Weg zu finden, wahre Meisterschaft.
Mit Hebeln und Flaschenzügen bewegten die Römer viele Tonnen schwere Lasten. Mit solchen Maschinen bauten sie Wohnhäuser ebenso wie beeindruckende Monumente. Auch in Theatern und Palästen kam diese Technik zum Einsatz.
Das römische Straßennetz reichte einst von Nordafrika bis auf die Britischen Inseln und von Spanien bis Syrien – es ist wohl das größte Bodendenkmal der Welt. In der Antike verknüpfte es Rom mit...
Der Erfindergeist der römischen Ingenieure war beachtlich. Doch waren sie auch Meister der Nachahmung. Die Schiffbauer etwa kopierten zahlreiche Ideen fremder Völker und passten
sie ihren...
Das römische Imperium war auch deshalb so erfolgreich, weil seine Verwaltung sehr gut funktionierte. Insbeson-
dere die Militärs profitierten davon. Sie erhielten drei
Viertel des staatlichen Etats,...
Um das Imperium zu kontrollieren, standen Roms Machthabern wirkungsvolle Mittel zur Verfügung: Die schlagkräftigen Legionen dienten auch als Kulturträger, Münzen als Propagandamedium, Zirkusspektakel...
Die Römer genossen ihre Badekultur. Zu verdanken war sie insbesondere der Raffinesse ihrer Ingenieure. Diese sorgten nicht nur in allen Winkeln des Reichs für fließendes Wasser, sondern erfanden auch...
Die Erfindung der Glasmacherpfeife vor rund 2100 Jahren in der Levante war eine technische Revolution. Mit ihrer Hilfe fertigten bald darauf auch römische Handwerker eine ungeahnte Fülle...
Öllampen gehörten zu den alltäglichen Gebrauchsgegenständen und fehlten in keinem Haushalt. Um sie in großer Zahl zu produzieren, hatten römische Töpfer ein cleveres Verfahren der Griechen optimiert.
Unter Forschern galt die römische Agrartechnik lange als wenig innovativ. Doch sowohl antike Quellen als auch archäologische Funde legen eine völlig andere Sicht nahe.
Schon in der Antike machte man sich in Mühlen und Sägewerken die Kraft des Wassers zu Nutze. Doch wie diese Anlagen funktionierten, war bis vor Kurzem kaum bekannt.
Macht und Reichtum des römischen Imperiums gründeten auch auf reichhaltigen Bodenschätzen. Mit ausgefeilten Methoden förderten die Bergleute kostbare Erze zu Tage. Insbesondere beim Gold scheuten sie...
… bescherte Julius Cäsar den Bürgern des Imperiums den ersten Schalttag. Denn seine Kalenderreform sah vor, dass jedes vierte Jahr ein Schaltjahr sein sollte. Um den zusätzlichen Tag unterzubringen,...